4 Kommentare
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Avatar von Daniela Hutter

Was für eine schöne GedankenReise. „ bewusst Feierabend machen“ - danke für den Impuls. 💕

Avatar von Claas-Hendrik Berg

Freut mich, dass es mundet ;)

Avatar von Georg Plankl

Danke, dass du so ein cooles Thema aufgreifst und damit wahnsinnig viele Gedanken in mir auslöst!

Abends einfach gerne vor der Kiste zu sitzen, ohne schlechtes Gewissen. Bei mir ist das auch so... Zwar nicht mit Netflix, sondern mit Fußball. Ich liebe es, ein Spiel anzusehen und dabei das Hirn einfach auszuschalten. Das ist es fast egal wer spielt – einfach Feierabend.

Und danke für die Seriennamen! Die Kickers, Es war einmal das Leben, Knight Rider, da werden Erinnerungen wach 😎 da war Fernsehen noch ein echtes Ereignis 💪🏻

Was mich aber in deinem Text wirklich erschüttert hat, ist dass Netflix aktiv Serien produziert, die dafür gemacht sind, dass man nicht hinschaut...schlimmer geht es ja nicht. Das bestätigt mich natürlich gleich in der Entscheidung , selbst nicht Netflix zu haben. Wenn meine Frau und ich uns für einen Fernsehabend entscheiden, dann ganz bewusst meistens über die ARD Mediathek. Das ist zwar nicht so cool und in, aber ein richtiger Tatort als Kinoabend hat für mich genau die Qualität, die du beschreibst.

Du hast es auf alle Fälle geschafft, dass ich deutlich länger über dieses Thema nachgedacht habe, als geplant. Das ist für mich das beste Zeichen für einen guten Artikel.

Avatar von Kay Puppa

Moin Claas,

ich habe mir heute den Rest des Post von dir auf der fahrt zur Arbeit vorlesen lassen :)

So langsam habe ich das Gefühl, wir sind eine ähnliche Altersgeneration. Hab ich mich doch in deinem Serienverlauf in der Jugend sehr wieder gefunden :D

Ich habe mich in meiner Vergangenheit schon sehr intensiv mit Kino und Serien auseinandergesetzt. Vor der Netflix-Ära habe ich für ein Online-Magazin geschrieben. Das hat mir immer sehr Freude bereitet, weil ich mich intensiv mit dem Kunstwerk und der Herstellung der Silberscheibe beschäftigt habe. Einer der Gründe, warum ich auch hier neben meinen Essays das Thema Kritik aufgreife.

Heute habe ich eine Kinoflatrate bei einer großen Kette. Das hat den Haupthintergrund, dass ich Filme lieber dort konsumiere, weil ich dort den Film bewusst konsumiere. Ich schaue nicht aufs Handy, lasse mich nicht ablenken, sondern bin einfach im Hier und Jetzt in der Story drin.

Ein paar Dinge wusste ich natürlich schon, freue mich jedoch über deinen ausführlichen Text und die Impulse, die Links und Rechts noch dazukamen.