Danke dir für diesen tollen Artikel, und ich kann dir da nur zu stimmen. Ich habe auf den Kanälen auch schon so einiges hintermir. Ich hatte einen Blog, verschiedene Instagram Kanäle, Tiktok etc. Und jedes Mal war mein Wunsch damit erfolgreich zu sein- vor allem auch weil mein Umfeld natürlich wusste was ich da mache. Und ganz offen gesagt: erfolgreich war ich nie. Dafür habe ich auch nie lange genug durchgehalten, weil ich so frustriert war von der Stille und der fehlenden Resonanz wenn nichts kam. Dieses Mal mache ich es anders. Niemand außer meinem Partner weiß von meinem Substack, ich promote es nirgends. Und ich schreibe einfach. Ohne richtiges Ziel. Wäre es cool wenn es erfolgreich wird und Menschen wirklich meine Gedanken hören wollen?- KLAR. Aber meine Idee ist Substack diesmal eher als digital diary zu nutzen. Ein Blog für mich um mich kreativ auszutoben. Und wenn daraus eine kleine Community entsteht umso schöner 💕
Hab irgendwann mal irgendwo so etwas gelesen wie, sinngemäß: Du schreibst nicht für deine Freunde, sondern für dich und, wenn du es zum „Business“ machen“ will” für die, die es lesen wollen. (Okay, merke gerade, dass es im Original formuliert wesentlich knackiger war, aber egal!)
Merke auch immer wieder eine merkwürdige Spannung zwischen dem hier und Freunden. Freunden ist es oft unangenehm, wenn sie nicht verfolgen, was ich hier mache (was mir dann wiederum unangenehm ist) und gleichzeitig würde ich es natürlich schon schön finden, wenn mehr Resonanz kommt. Gerade wenn sie am Anfang noch von extern ausbleibt.
Aber auch immer ne Frage, wie man rangeht. Deine Leichtigkeit hätte ich gern auch von Anfang an gehabt. Bin viel zu verbissen und verkopft rangegangen und tu es noch immer.
so ging mir das bei meinem Instagram Kanal damals. Ich war TIEFEN enttäuscht, dass die Resonanz meiner Freunde ausblieb. Ich dachte: wieso um alles in der Welt- es kostet euch doch nichts, likt einfach und schreibt einen Kommentar.
Und iwann musste ich mir eingestehen: 1. Ja- von meinen engsten Menschen erwarte ich es immer noch (auch wenn es ausbleibt, da bleibe ich frustriert)
und 2. für alle anderen Freunde und Bekannten ist es viel weniger relevant als für mich. Die meisten sind so sehr mit ihrem Leben beschäftigt, da ist mein Blog ein Minipunkt Iwo auf der Landkarte. Und nur weil MICH MEINE Themen interessieren sind das nicht zwingend ihre (ich Interessiere mich auch nicht für Rennräder und Gartenpflanzen) :D
Danke für diesen schönen Beitrag! Ich mag es, mich über Substack mit anderen zu verbinden- das geschieht oft besonders dann, wenn ich etwas Persönliches teile, das mich etwas Überwindung kostet. Und dann merke ich: je persönlicher, desto universeller. Ich freue mich aber auch über meine Zahlen. Insgesamt ist mir die Verbindung zu wenigen dennoch wichtiger.
das ist sowieso immer die Magie. Wir denken immer wir sind alle SOOOO individuell und ganz alleine mit unseren spezifischen Themen. Nur um dann herauszufinden, dass wir nie alleine damit waren.
Irgendwie bin ich auch hier vielleicht ein Alien... Ich habe, glaube ich, nur 37 Abonnenten oder so. Meine Texte folgen ihrer eigenen Logik und sind eigentlich viel zu lang. Keiner hat Zeit, das zu lesen. Es ist ok für mich. Ich lasse einfach meine Gedanken da. Und wenn jemand darauf stößt, der mit mir zusammen denken oder -arbeiten will, dann ist das toll! In letzter Zeit geschieht das sehr vereinzelt. Und da liegt für mich ein Sinn, der über meine Texte hinausgeht. Ich möchte nicht vom Schreiben leben können, denn dann würde ich genau die Mechanismen geraten, die du beschreibst, weil ich von Quantität abhängig wäre. Ich möchte es mir leisten können, hier einen Sinn- und ggf. Resonanzraum zu kreieren. Das Posten von Notes interessiert mich nicht. Außer, wenn ich wirklich mal durch eine Note jemanden finde, der auch auf Tiefe aus ist. Ich weiß daher nicht, wie viele der Schreibenden hier sich wirklich diesen Mechanismen unterwerfen und wer schreibt, sie aber ignoriert. :-)
Es kommt doch auf jeden selbst an ob er sich "manipulieren" lässt. Das der Mensch nach mehr strebt (likes) ist nicht nur beim Schreiben so sondern eine Eigenschaft die in manchen mehr und in manchen weniger steckt. Artikel schreiben für andere kann ich mir nicht vorstellen, weil man das schreibt was einen beschäftigt, zumindest im Unterbewußtsein. Warum ich schreibe, fragst du unteranderem. Nun wer nicht blind ist oder gar taub, der kann doch unmöglich stumm bleiben bei dem was um uns herum passiert. Also warum schreibe ich? Um etwas zu verändern was notwendig ist und nicht nur beiläufig. Es gibt viele Möglichkeiten über etwas zu schreiben doch für mich ist es wichtig über Das zu schreiben und nicht über etwas. Alltag, Entwicklung der Menschheit, Musik und ihre Wirkung beziehungsweise den gesteuerten Mainstream davon oder Präastronautik. Alles Sachen die wenigstens keine Menschen verletzen aber vernetzen ;-) Ja Songtexte wenn der Move da ist oder einfach so allgemeine Themen. Braucht man eine Ausbildung dafür? Möglich wäre es, wenn man es professionell machen will mit Sicherheit, aber da ist er der Druck im Unterbewußtseinden du ansprichst. Doch wenn man ihn erkennt muß man nur loslassen und sich nicht in die Mühle stellen aus der man nicht mehr rauskommt. Ich schätze aber das es für solche Entscheidungen ein gewisses Alter und Erfahrungen bedarf um sie den unsichtbaren Kräften entgegenzustellen.
PS: Warum ich bis Substack gelandet bin? Nun mich hat die Ki in langen Dialogen darauf gebracht mal hier vorbeizuschauen da auf Substack doch eine andere Community herrscht als in den Mainstreamplattformen wie Twitter, Facebook und was es da noch alles gibt. Facebook probiert aber gleich wieder gelöscht es ist zu undurchsichtig und eine sehr politisch gesteuerte Plattform wie es auch auf Twitter zutrifft. Ist ach nicht ganz mein Ding mich da mit den ganzen (Un)Gepflogenheiten auseinandersetzten zu müssen/wollen und da glaube ich hat mich die Entwicklung wohl schon etwas abgehängt. Naja kein Verlust denn was nicht passt das muss man nicht passend machen nur um zu gefallen oder auf andere zu hören. Das war es soweit. Hoffe du hast etwas aus dem kurzen Oneman-Smaltalk entnehmen können.
Danke dir für diesen tollen Artikel, und ich kann dir da nur zu stimmen. Ich habe auf den Kanälen auch schon so einiges hintermir. Ich hatte einen Blog, verschiedene Instagram Kanäle, Tiktok etc. Und jedes Mal war mein Wunsch damit erfolgreich zu sein- vor allem auch weil mein Umfeld natürlich wusste was ich da mache. Und ganz offen gesagt: erfolgreich war ich nie. Dafür habe ich auch nie lange genug durchgehalten, weil ich so frustriert war von der Stille und der fehlenden Resonanz wenn nichts kam. Dieses Mal mache ich es anders. Niemand außer meinem Partner weiß von meinem Substack, ich promote es nirgends. Und ich schreibe einfach. Ohne richtiges Ziel. Wäre es cool wenn es erfolgreich wird und Menschen wirklich meine Gedanken hören wollen?- KLAR. Aber meine Idee ist Substack diesmal eher als digital diary zu nutzen. Ein Blog für mich um mich kreativ auszutoben. Und wenn daraus eine kleine Community entsteht umso schöner 💕
Hab irgendwann mal irgendwo so etwas gelesen wie, sinngemäß: Du schreibst nicht für deine Freunde, sondern für dich und, wenn du es zum „Business“ machen“ will” für die, die es lesen wollen. (Okay, merke gerade, dass es im Original formuliert wesentlich knackiger war, aber egal!)
Merke auch immer wieder eine merkwürdige Spannung zwischen dem hier und Freunden. Freunden ist es oft unangenehm, wenn sie nicht verfolgen, was ich hier mache (was mir dann wiederum unangenehm ist) und gleichzeitig würde ich es natürlich schon schön finden, wenn mehr Resonanz kommt. Gerade wenn sie am Anfang noch von extern ausbleibt.
Aber auch immer ne Frage, wie man rangeht. Deine Leichtigkeit hätte ich gern auch von Anfang an gehabt. Bin viel zu verbissen und verkopft rangegangen und tu es noch immer.
Wie sagt man so schön: Es ist ein Prozess … ! ;)
so ging mir das bei meinem Instagram Kanal damals. Ich war TIEFEN enttäuscht, dass die Resonanz meiner Freunde ausblieb. Ich dachte: wieso um alles in der Welt- es kostet euch doch nichts, likt einfach und schreibt einen Kommentar.
Und iwann musste ich mir eingestehen: 1. Ja- von meinen engsten Menschen erwarte ich es immer noch (auch wenn es ausbleibt, da bleibe ich frustriert)
und 2. für alle anderen Freunde und Bekannten ist es viel weniger relevant als für mich. Die meisten sind so sehr mit ihrem Leben beschäftigt, da ist mein Blog ein Minipunkt Iwo auf der Landkarte. Und nur weil MICH MEINE Themen interessieren sind das nicht zwingend ihre (ich Interessiere mich auch nicht für Rennräder und Gartenpflanzen) :D
War für mich auch ein Prozess 💕
Vielen Dank für den tollen Beitrag. Fühlte mich an vielen Stellen ertappt, verstanden, inspiriert. Genau dafür ist Substack doch da.
Merci! 💕 Das freut mich wirklich zu hören!
Das war erschreckend treffend!
Danke für diesen schönen Beitrag! Ich mag es, mich über Substack mit anderen zu verbinden- das geschieht oft besonders dann, wenn ich etwas Persönliches teile, das mich etwas Überwindung kostet. Und dann merke ich: je persönlicher, desto universeller. Ich freue mich aber auch über meine Zahlen. Insgesamt ist mir die Verbindung zu wenigen dennoch wichtiger.
das ist sowieso immer die Magie. Wir denken immer wir sind alle SOOOO individuell und ganz alleine mit unseren spezifischen Themen. Nur um dann herauszufinden, dass wir nie alleine damit waren.
Irgendwie bin ich auch hier vielleicht ein Alien... Ich habe, glaube ich, nur 37 Abonnenten oder so. Meine Texte folgen ihrer eigenen Logik und sind eigentlich viel zu lang. Keiner hat Zeit, das zu lesen. Es ist ok für mich. Ich lasse einfach meine Gedanken da. Und wenn jemand darauf stößt, der mit mir zusammen denken oder -arbeiten will, dann ist das toll! In letzter Zeit geschieht das sehr vereinzelt. Und da liegt für mich ein Sinn, der über meine Texte hinausgeht. Ich möchte nicht vom Schreiben leben können, denn dann würde ich genau die Mechanismen geraten, die du beschreibst, weil ich von Quantität abhängig wäre. Ich möchte es mir leisten können, hier einen Sinn- und ggf. Resonanzraum zu kreieren. Das Posten von Notes interessiert mich nicht. Außer, wenn ich wirklich mal durch eine Note jemanden finde, der auch auf Tiefe aus ist. Ich weiß daher nicht, wie viele der Schreibenden hier sich wirklich diesen Mechanismen unterwerfen und wer schreibt, sie aber ignoriert. :-)
Es kommt doch auf jeden selbst an ob er sich "manipulieren" lässt. Das der Mensch nach mehr strebt (likes) ist nicht nur beim Schreiben so sondern eine Eigenschaft die in manchen mehr und in manchen weniger steckt. Artikel schreiben für andere kann ich mir nicht vorstellen, weil man das schreibt was einen beschäftigt, zumindest im Unterbewußtsein. Warum ich schreibe, fragst du unteranderem. Nun wer nicht blind ist oder gar taub, der kann doch unmöglich stumm bleiben bei dem was um uns herum passiert. Also warum schreibe ich? Um etwas zu verändern was notwendig ist und nicht nur beiläufig. Es gibt viele Möglichkeiten über etwas zu schreiben doch für mich ist es wichtig über Das zu schreiben und nicht über etwas. Alltag, Entwicklung der Menschheit, Musik und ihre Wirkung beziehungsweise den gesteuerten Mainstream davon oder Präastronautik. Alles Sachen die wenigstens keine Menschen verletzen aber vernetzen ;-) Ja Songtexte wenn der Move da ist oder einfach so allgemeine Themen. Braucht man eine Ausbildung dafür? Möglich wäre es, wenn man es professionell machen will mit Sicherheit, aber da ist er der Druck im Unterbewußtseinden du ansprichst. Doch wenn man ihn erkennt muß man nur loslassen und sich nicht in die Mühle stellen aus der man nicht mehr rauskommt. Ich schätze aber das es für solche Entscheidungen ein gewisses Alter und Erfahrungen bedarf um sie den unsichtbaren Kräften entgegenzustellen.
PS: Warum ich bis Substack gelandet bin? Nun mich hat die Ki in langen Dialogen darauf gebracht mal hier vorbeizuschauen da auf Substack doch eine andere Community herrscht als in den Mainstreamplattformen wie Twitter, Facebook und was es da noch alles gibt. Facebook probiert aber gleich wieder gelöscht es ist zu undurchsichtig und eine sehr politisch gesteuerte Plattform wie es auch auf Twitter zutrifft. Ist ach nicht ganz mein Ding mich da mit den ganzen (Un)Gepflogenheiten auseinandersetzten zu müssen/wollen und da glaube ich hat mich die Entwicklung wohl schon etwas abgehängt. Naja kein Verlust denn was nicht passt das muss man nicht passend machen nur um zu gefallen oder auf andere zu hören. Das war es soweit. Hoffe du hast etwas aus dem kurzen Oneman-Smaltalk entnehmen können.