TAoMF-Mixtape #18: Slow Light, Long Way Jazz Noir, Afro-Funk, Neo-Soul & Tropical Grooves
Mit Ambre Ciel, Ahmad Jamal, Web Web, Mulatu Astatke, Anderson .Paak, Ibo Combo, u.v.m. Ambient trifft auf Ethio-Jazz, auf Neo-Soul, auf Tropical und darüber hinaus. Kommst du mit auf die Reise?
Zeit für Radio – meine monatliche Radiosendung mit handverlesenen Tracks, um deinen Feierabend musikalisch zu untermalen.
Für eine kleine musikalische Weltreise, klangliche Entspannung und Inspiration.
Musik gegen den Weltschmerz!
Mag sein, dass es sich so anfühlt, dass die Welt gerade im Chaos versinkt. Aber ob dieses Gefühl auch eigentlich auf einer vernünftigen Datengrundlage gründet, oder diese vielleicht verzerrt ist, ist eine andere Sache.
Eine Sache, die mir immer hilft, ist Musik. Und davon hab’ ich auch diesen Monat wieder 2 Stunden im Gepäck.
Slow Light, Long Way
Zwei Stunden Musik, die sich Zeit nimmt. Hoffentlich hast du auch welche.
Der Einstieg kommt aus Bristol: Cousin Kula mit “Clothes Off” – Psych-Soul mit einem Grinsen im Mundwinkel, eine Einladung, langsamer zu machen. Danach öffnet sich das Feld: Ahmad Jamals “Poinciana” als jazzige Seelenruhe (1958, unveränderlich schön), Sestetto Dino Piana mit italienischem Jazz, Mulatu Astatke mit äthiopischem.
Die vielleicht TAoMF-igste Paarung der Sendung: Web Web, Max Herre und Roberto Di Gioia mit “Satori Ways” und “Ataraxia” – zwei alte Begriffe für einen Zustand, den man gern hätte und selten erreicht.
Dann wird es körperlicher. Wir reisen entlang warmer Küsten: Orchestra Baobab aus Dakar, Ibo Combo aus Haiti, Abel Lima aus Cabo Verde, Mighty Shadow aus Trinidad mit dem unwiderstehlichen “Dat Soca Boat”. Am Ende schließt Orlando Julius aus Nigeria mit den Heliocentrics den Kreis – der Track heißt “In The Middle”, und genau da landet man auch: mittendrin, ohne irgendwo hingeflogen zu sein.
Irgendwo dazwischen: anatolischer Psych von den Şatellites!, Hiatus Kaiyote in Future-Soul, Anderson .Paak in verliebt, ein französisches Filmthema und ein brasilianisch-britischer Schulterschluss von Pedro Mizutani & Skinshape.
Eine Reise ohne Pass, ohne Sicherheitskontrolle, ohne Jetlag. Sofa reicht.
Wie bereits in Ausgabe 17 ist dieses Mixtape eine musikalische Revue des letzten Monats und dementsprechend aufbauend auf der Musikauswahl meiner letzten Soundletter.
Einige der Tracks tauchen 1:1 noch einmal auf, andere teilen denselben Interpreten oder wurden auf andere Art und Weise von ihnen inspiriert. Falls dich die Hintergrund-Infos zu den Tracks interessieren, lade ich dich ein, noch einmal in die vergangenen Soundletter zu werfen. Dort findest du zu einigen der Tracks bzw. Artists ein paar kurze Sätze.
Ganz schweigen werde ich jedoch auch nicht. Die Soundflips des letzten Monats bekommen ihren Platz, ebenso wie hier und dort ein paar Beobachtungen, Gedanken und Feststellungen zum Feierabend.
Wie immer empfehle ich ein gewisses Maß an Aufmerksamkeit und Neugier für die Musik und natürlich Kopfhörer oder eine artgerechte Musikanlage für angenehmen Hörgenuss.
Newsletter des vergangenen Monats:
In diesem Artikel schreibe ich über Nachrichtenkonsum, gefühlte Wahrheiten und die Bereiche unseres Einflussbereichs.
Übrigens: Jetzt auch überall, wo es Podcasts gibt!
Alle Longreads, die ich ohnehin immer persönlich mit einem Voiceover meiner lieblichen Stimme versehe, werden künftig auch als Podcast bzw. wie ich es nennen würde „Audioessay“ auf den Podcast-Plattformen deiner Wahl zu hören sein. Falls die Augen mal zu schwer sind, aber die Ohren noch ein wenig Input verlangen!
Spotify-Playlist
Anbei die Spotify-Playlist mit allen Tracks der Sendung. Zum Nach- & Weiterhören, Abspeichern und Weiterempfehlen!
Vielen Dank für deine Aufmerksamkeit!
Mach es dir gemütlich, vielleicht mit einem warmen Getränk, und lass die Klänge wirken. Ich bin gespannt auf deine Gedanken dazu.
Schönen Feierabend,
Claas
Falls dir gefällt, was du liest und hörst, freue ich mich wie immer über ein Abo, eine Weiterempfehlung oder ein paar nette Worte. TAoMF ist ein Herzensprojekt und Hobby. Es ist kostenlos für alle verfügbar. Wenn du meine Arbeit wertschätzen und unterstützen möchtest, kannst du mich gerne auf einen Kaffee einladen.






