TAoMF-Radio #16: Music between Autopilot & Attention
Mit Matthew Halsall, Unknown Mortal Orchestra, Skinshape & Sam Cooke. Dub trifft Spiritual Jazz, thailändische Disco umarmt Psychedelic Rock und so viel mehr. Kommst du mit auf die Reise?
Zeit für Radio – meine monatliche Radiosendung mit handverlesenen Tracks, um deinen Feierabend musikalisch zu untermalen.
Für eine kleine musikalische Weltreise, klangliche Entspannung und Inspiration.
Der Frühling naht!
Der Februar neigt sich dem Ende. Ein Monat voller Musik und neuer Inspirationen liegt hinter mir. Wie schon im letzten Monat ist dieses Mixtape das logische Ergebnis der letzten 4 Soundletter des Februars. Ich habe mich dazu entschlossen, der Musik ein wenig mehr Raum zu geben, besonders auch in der Beziehung und Abfolge untereinander.
Falls dich die Hintergrund-Infos zu den Tracks interessieren, lade ich dich ein, noch einmal in die vergangenen Soundletter zu werfen. Dort findest du zu einigen der Tracks bzw. Artists ein paar kurze Sätze.
Ganz schweigen werde ich jedoch auch nicht. Die Soundflips des letzten Monats bekommen ihren Platz, ebenso wie hier und dort ein paar Beobachtungen, Gedanken und Feststellungen zum Feierabend.
In 23 Tracks um die Welt
Wohin reisen wir heute? Schnall dich an – oder besser: lehn dich zurück.
Wir starten mit französischem Dünensound und britischem Psychedelic Groove, bevor uns die Hermanos Gutiérrez, zwei Brüder aus Zürich mit ecuadorianischen Wurzeln in cineastische Gitarrenlandschaften entführen, die nach Wüste und Sehnsucht schmecken. Von dort geht’s weiter nach Lettland, wo ein das Kollektiv Domenique Dumont einen Berliner Stummfilm von 1930 in zärtlichen Synth-Pop übersetzt hat.
Wir machen Halt in Portland für The Cosmic Tones Research Trio, das klingt wie ein Spaziergang durch taunasses Gras, fliegen nach Brasilien zu Fabiano do Nascimentos Fingerpicking und Nyron Higors warmem MPB, streifen Kopenhagen für skandinavischen Dub-Jazz von Bremer/McCoy, Manchester für Spiritual Jazz von Matthew Halsall, und landen in Maastricht, wo Yin Yin thailändische Disco mit Psychedelic Rock kreuzen.
Dazwischen: Montreal, Neuseeland, Ghana in den frühen 70ern, Berliner Afro-Soul, kapverdische Grooves, und am Ende feiern wir mit Sounds zwischen Kamerun, Guadeloupe und Paris.
Du merkst, es wird wieder wild. Aber nur auf dem Papier!
Denn ein roter Faden verbindet alle: alles analog, alles warm, alles mit Seele. Genau das Richtige für einen Feierabend im Februar bzw. März.
Wie immer empfehle ich ein gewisses Maß an Aufmerksamkeit und Neugier für die Musik und natürlich Kopfhörer oder eine artgerechte Musikanlage für angenehmen Hörgenuss.
Newsletter des vergangenen Monats:
Ich habe mich im vergangenen Monat viel mit Aufmerksamkeit beschäftigt. Die Friends of Attention haben ein Manifest herausgebracht, welches mich auf vielen Ebenen angesprochen hat. Es gliedert sich ein in meine Reise zu einem bewussteren Feierabend, in dem ich bestimme, was passiert, und nicht die Attention Economy.
Über einen kurzen Artikel bin ich auf die Frage gestoßen, ob der Kalenderspruch „Life now!“ eigentlich eine sinnvolle Daseinsberechtigung hat. Auch hier bin ich wieder in Sphären der eigenen Aufmerksamkeit gelandet.
Spotify-Playlist
Anbei die Spotify-Playlist mit allen Tracks der Sendung. Zum Nach- & Weiterhören, Abspeichern und Weiterempfehlen!
Vielen Dank für deine Aufmerksamkeit!
Mach es dir gemütlich, vielleicht mit einem warmen Getränk, und lass die Klänge wirken. Ich bin gespannt auf deine Gedanken dazu.
Schönen Feierabend,
Claas
Falls dir gefällt, was du liest und hörst, freue ich mich wie immer über ein Abo, eine Weiterempfehlung oder ein paar nette Worte. TAoMF ist ein Herzensprojekt und Hobby. Es ist kostenlos für alle verfügbar. Wenn du meine Arbeit wertschätzt und unterstützen möchtest, kannst du mich gern auf einen Kaffee einladen.





